Klangmalerei (Onomatopoesie) Im Koran

Klangmalerei (Onomatopoesie) Im Koran

EIn diesem Beitrag wollen wir auf die klangvolle Bedeutung des Korans eingehen.

Einer der vielen Gesichtspunkte, womit der Koran die Bedeutung ausdrückt, sind die Klänge. Die koranische Phonetik ist ein Themengebiet, welches Bedeutung nach Bedeutung widerspiegelt. Die klangliche Harmonie, das Miteinander der Ausdrücke sind es, welche parallel zum Inhalt des Verses die Bedeutung auf der Klangebene wiedergeben.

Die Onomatopoesie, auch Lautmalerei, Klangmalerei oder Onomatopöie, ist ein Stilmittel der Rhetorik, das in sämtlichen literarischen Gattungen verwendet wird. Die Onomatopoesie meint die Wiedergabe sowie Nachahmung von nicht-sprachlichen Lauten durch sprachliche Mittel. Das heißt, dass Wörter oder Wortfolgen den Empfänger (Leser, Zuhörer) daran erinnern sollen, wie dieser Gehörseindruck oder Laut, den sie beschreiben, tatsächlich klingt. Solche onomatopoetischen Wörter erinnern demnach an ein Geräusch oder ahmen es nach

Das Thema des phonetischen Wunders im Koran wurde von dem klassischen Gelehrten Abdulqahar El Djordjani und Ibn Djini bereits erwähnt und sie sind auf einige Aspekte dieses Phänomens im Koran eingegangen.

In unserer Zeit sind es Leute, wie der ägyptische Literar Mustafa Arrifa3i und Abdullah Draz, welche sich unter anderem mit dieser Thematik auseinandersetzten.

Anhand einiger Beispiele wollen wir aufzeigen, wie genau der koranische Wortklang die Bedeutung des Wortes wiedergibt bzw. die Bedeutung an sich abzeichnet.

  1. Beispiel:

Das Wort bzw. Ausdruck „Uff” deutet im Arabischen einen Gemütszustands wieder.

Es ist ein Auffüllen des Mundes mit Luft, welche aus der Tiefe der Brust kommt und zwischen den Lippen wieder ausgepustet wird.

Dieser Typische, beinahe instinktive Ausdruck, wird im Zustand mit Enttäuschung, des Unmutes oder Verzweiflung ausgedrückt.

Der Koran nutzt dieses leichte Aushauchen in Verbindung mit dem Umgang gegenüber den Eltern. So heißt es in Sure 17 Vers 23:

وَقَضَى رَبُّكَ أَلاَّ تَعْبُدُوا إِلاَّ إِيَّاهُ وَبِالْوَالِدَيْنِ إِحْسَاناً إِمَّا يَبْلُغَنَّ عِنْدَكَ الْكِبَرَ أَحَدُهُمَا أَوْ كِلاهُمَا فَلا تَقُلْ لَهُمَا أُفٍّ وَلا تَنْهَرْهُمَا وَقُلْ لَهُمَا قَوْلاً كَرِيماً

“Und dein Herr hat befohlen: „Verehrt keinen außer Ihm, und (erweist) den Eltern Güte. Wenn ein Elternteil oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sage dann nicht »Uff!« zu ihnen und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen in ehrerbietiger Weise.“

So ist dieser leichte, aushauchende Ausspruch „Uff”, welcher negativ konjugiert ist, verboten in der Interaktion mit den Eltern.

Dieser Ausdruck bildet ein ganzes Szenario – allein durch den Wortklang -welcher darüber hinaus eine emotionale Ebene vermittelt. Dass man im Umgang mit den Eltern, insbesondere wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, genervt ist und sich dieser Unmut unter Umständen negativ äußern kann, greift der Koran selbst für diesen Fall als Gebieter ein und gibt eine Etikette im Umgang mit den Eltern, in dem man nichtmal den leichtesten Ausdruck der Unzufriedenheit ihnen gegenüber kundtun soll.

So ist das „Uff” gegenüber den Eltern verboten – geschweige denn etwas, was dadrüber hinausgeht.

Dieser Klang des Wortes, welcher klanglich einen Gemütszustand widerspiegelt, ist nur eines der vielen Beispiele, wo Klang auf Bedeutung trifft.

  1. Beispiel:

فَأَرْسَلْنَا عَلَيْهِمْ رِيحًا صَرْصَرًا فِي أَيَّامٍ نَحِسَاتٍ لِنُذِيقَهُمْ عَذَابَ الْخِزْيِ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَلَعَذَابُ الآخِرَةِ أَخْزَى وَهُمْ لا يُنْصَرُونَ

“Da sandten Wir gegen sie einen eiskalten Wind “Sarsar “ an unheilvollen Tagen, um sie die schändliche Strafe im diesseitigen Leben kosten zu lassen. Aber die Strafe des Jenseits ist wahrlich schändlicher, und es wird ihnen keine Hilfe zuteil werden.”

Ein weiteres Beispiel ist der Begriff صَرْصَرًا „Sarsar.“ Es steht für einen starken Wind, welcher sich stets wiederholt bzw. unaufhörlich durch die Gegend fegt. Für dieses Wort wurde der der starke Buchstabe „S” verwendet und die Wiederholung in der Silbe, welcher zugleich auf die Wiederholung des Windes deutet. Somit deutet auch das Wiederholen der Silbe auf immer wiederkehrende Sturmböen hin.

Auch das Anhalten mit der Zunge auf den Buchstaben „R” erzeugt eine Art akustischen Wirbel, weil das „R“ ein Buchstabe ist, welcher die Zunge beansprucht.

Selbiges gilt für das Wort الْوَسْوَاسِ „Was-was“, was eine Wiederholung der Silbe aufzeigt.

„Was-was” beschreibt das Einflüstern des Satans, welches ein sich ständiges Wiederholen innere Einflüsterung ist, dementsprechend wird das Klangbild durch das Wiederholen der Silbe und das Stehenbleiben auf „as” aufgezeigt. In unserem Kontext wäre es mit dem flüsternden Klang „pspspspsps” zu vergleichen. Die Wiederholung des Buchstabens deutet auf die Fortwährigkeit und „S“ Töne haben die typische Charakteristik für Flüstern. Denn wenn jemand leise spricht, sticht der „S” Klang immer hervor, also gilt dieser Buchstabe als Sinnbild fürs Flüstern.

  1. Beispeil:

Das Wortالْوَاقِعَةُ „waqi3a“ im Koran bezeichnet das Eintreffen der Stunde des jüngsten Tages. Sie wird im selben Vers als die „Erhöhende“ und „Erniedrigende“ beschrieben, weil am Tag der Auferstehung Menschen auf Throne in Paradiesgärten erhoben und andere hingegen erniedrigt, in dem sie in die tiefste Schluchten der Hölle geworfen werden.

Der Begriff „Waqi3a” besteht aus einem aufsteigenden Buchstaben bzw. Klang, dem „wa”, gefolgt von einem klanglich, abfallendes „qi” und der letzte Buchstabe des Wortes ist ein „3a”, welches wieder einen aufsteigenden Klang darstellt.

Also wird der beschriebene Zustand dieses Tages in seinem Klang – aufsteigend und abfallend -widergespiegelt.

إِذَا وَقَعَتِ الْوَاقِعَةُ

لَيْسَ لِوَقْعَتِهَا كَاذِبَةٌ

خَافِضَةٌ رَّافِعَةٌ

Ubersetzung : “Wenn die (Stunde) Waqi3a eintrifft, die eintreffen wird,

gibt es niemanden, der ihr Eintreffen leugnen wird.

Sie wird (manches) niedrig machen und (manches) erhöhen.“

In dem obigen Vers ist die Stunde des jüngsten Tages als الْوَاقِعَةُ„Waqi3a“ bezeichnet und ihre Definition bzw. Beschreibung ist, dass sie ,manch einen niedrig und andere erhöhen wird.

Somit entspricht ihre Beschreibung den Zustand des jüngsten Gerichts und wird ebenso im Klang des Wortes festgehalten.

Die koranischen Wörter beschreiben durch ihrem Klangbild Zustände, welche den Kontext angepasst und zugleich ein akustisches Gemälde in das Ohr des Hörers pinseln.

Somit beschreiben die koranischen Klangfeder die Realität am Tage, vor dem es kein Entfliehen gibt und an dem Menschen geehrt und andere erniedrigt werden.

  1. Beispiel:

Sure 55 Vers 66:

فيهما عينان نضاختان

“Darin (Im Paradies) sind zwei sprudelnde Quellen.“

Ein weiteres Wort in Sure 55 Arrahman ist نضاختان „Naddachatan.”

Die stammt von dem Wort „nadha al maa”, was das Auslaufen bzw. hinausfließen des Wassers bedeutet.

Nur in der koranischen Verwendung dieses Begriffes wird eine verstärkte Form verwendet.

Zum Vergleich „nadha” und der koranische Begriff „naddacha”.

In der koranischen Version findet eine Verdopplung der Konsonanten des „dh”, welches ein den Mundraum auffüllender Buchstabe ist, statt.

Darüber hinaus die Verwendung des خ „ch”, welcher ein starker Buchstabe ist, dessen charakteristischer Klang ein brechender ist, anstatt des ح „h”, welcher eher leichter ist im Klang.

Dies geschieht in der koranischen Version des Wortes, weil der Koran die kraftvollen sprudelnden Paradiesquellen beschreibt.

Die Stärke ihres Aufsprudeln wird somit klanglich in dem Wortkonstrukt eingefangen, so als würde man den Klang des Aufsprudeln in einer Audiospur wiedergeben und darüber hinaus wird die Fuelle des Wassers wiedergespiegelt. Für die sprudelnden Paradiesquellen wird somit ein Wort verwendet, welche dem Leser des Korans diesen Zustand klanglich wiedergibt, obgleich man die Paradiesquelle mit dem geistigem Ohr und Auge erleben würde.

Ein weiteres Beispiel aus dem Paradies ist der Vers:

وَجَنَى الْجَنَّتَيْنِ دَانٍ „Janna el jannenteni däen”

In diesem Beispiel haben wir die Wiederholung des Buchstabens ن „n” dreimal, welches einen eher weichen Klang wiedergibt und die Wiederholung von ج „j“ ein sich wiederholender Klang mit weichen Klängen ist, der aufzeigt, dass die Paradiesgärten nahe sind. Dies ist somit ein Sinn- und Klangbild der ruhenden Gelassenheit, welches mit den angenehmsten Klängen ausgedrückt worden ist.

Es könnte genauso gut heißen „w thamarit el djanna qarib”, was auch bedeuten würde, dass die Gärten des Paradieses nahe sind. Somit stellen wir fest, dass das das Wort „Qarib” mit „daen” ausgetauscht wurde. Genauso der Begriff „Thamarat“ mit „djana”, um ein weicheres, klangvolleres Klangbild zu erschaffen, was dem Zustand der Leichtigkeit und harmonischen Lebensweise des Paradieses entspräche. Dies hält der Koran auf wundersame Art und Weise in seinen Tönen fest.

  1. Beispiel:

Sure 36:

أَذَلِكَ خَيْرٌ نُزُلا أَمْ شَجَرَةُ الزَّقُّومِ

„Ist dies als gastliche Aufnahme besser oder der Zaqqūm-Baum?“

Der Begriff „Zaqum” kommt von der Aussage „Zaqa at tayr farchahu“.

Also in der Etymologie (Wortursprung), bedeutet dies „der Vogel füttert seine Küken.“ Das ق „Q” inmitten des Wortes, auf das im Lesevorgang stehengeblieben wird, da eine Ruhepunkt in der Lesung vorhanden ist (Sukun), für den schweren Schluckprozess, dieser abscheulich schmeckenden Nahrung, welche einem im Halse stecken bleibt (im Kontext: ein Baum in der Hölle). Dies ergibt sich aus dem ق„Q” welches aus dem Kehlkopf herkommt und auf dem stehengeblieben wird. Das darauf folgende „U” gibt phonetisch den Schluckprozess wieder.

Das م „m” am Ende des Wortes deutet auf das Schließen der Lippen, nach dem Schlucken bzw. Fütterung, weil das „m“ ein Wortlaut ist, bei dem die Lippen aufeinander gedrückt werden bzw. dieser nur Zustande kommen kann, wenn die Lippen aufeinander gedrückt werden.

Somit stellen wir fest, wie diese Begriffe in ihrer Wortherkunft und Zusammensetzung auf das gefüttert werden mit einer schlecht schmeckenden Nahrung deuten, welche einem im Hals stecken bleibt, aufgrund ihres abscheulichen Geschmackes.

Dies wird alles in der Buchstaben-Verwendung klanglich wiedergegeben, denn jeder Klang trägt eine Charakteristik in sich.

  1. Beispiel:

ولكم في القصاص حياة

Der Vers „w lekum fi el Qisas haya.“

Sprich „in der Gerechtigkeit liegt Leben.”

Auch in diesem Vers sehen wir das Zusammenspiel von weichen und starken Buchstaben.

Um durch den Klang der Konsonanten bzw. Vokale klangliche Bedeutung des Ausgedrückten zu vermitteln.

Das Wort Qisas besteht aus dem „Q“ und zwei „S“. Das „Q“ hat die Eigenschaft ein starker, überwältigender Laut zu sein. Ebenso gehört das „S“ zu den stärkeren Klängen. Wohingegen das Wort für Leben „Haya“ aus leichten und schwächeren klingenden Vokalen besteht.

Die Weisheit dahinter ist, dass durch die Durchsetzung des Gesetzes, welches Kraft in der Umsetzung bedarf, die stärkeren, kraftvollen Buchstaben, die diesen Akt akustisch widerspiegeln, verwendet wird und somit ein leichtes „Haya“, sprich „Leben“, möglich ist. Daher werden durch den Begriff „Haya“, welcher aus leichten Buchstaben besteht, die Leichtigkeit und Milde dieses Lebens möglich.

Dies ist im Grunde genommen das Ziel des Gesetzes, dem Menschen ein einfaches, sorgloses und mildes Leben zu ermöglichen und dies wird in diesem Vers auch phonetisch zur Geltung gebracht. Durch das Ausführen eines starken Gesetzes, ist ein schönes und einfaches Leben für die Gesellschaft möglich.

Beispiel:
Die sprachliche Eigenschaft von سَلَكَكُمْ „salakakum“

مَا سَلَكَكُمْ فِي سَقَرَ („was brachte euch in die Hölle“)

Das Wort سَلَكَكُمْ „salakakum“, was im Kontext so viel wie „reinbringen in die Hölle“ bedeutet, erzählt in der aufeinanderfolgenden selbigen Vokalisierung „sä-lä-kä” سَلَكَ den Zustand der Scharen von Menschen, die genauso nacheinander folgend in Scharen, Gruppe nach Gruppe, in die Schluchten der Hölle geworfen werden.

So deutet die Reihenfolge dieser gleichen, aufeinanderfolgenden Vokalen, im phonetischen Klang auf eine visuelle Reihenfolge, welche aufzeigt, wie die Menschen hintereinander ins Feuer geworfen werfen, „einer nach dem anderen, nach dem anderen.“

Dieses wird im Klang des Wortes alleine festgehalten, weil es eine akustische Reihenfolge darstellt. Dieses deutet somit auf den Ausspruch „wer brachte euch Reihenweise nacheinander in Scharen in die Hölle.“

Dharakum“ذَرَأَكُمْ

Sure 67 vers 24:

, قُلْ هُوَ الَّذِي ذَرَأَكُمْ فِي الْأَرْضِ وَإِلَيْهِ تُحْشَرُونَ

„Er ist es, welcher euch auf der Erde ausbreitet….“

Nachdem selben Prinzip gilt auch der Vers, indem Allah aufzeigt, dass er die Menschen schuf und sie auf der Erde ausbreitete. Das Ausbreiten auf der Erde wird sozusagen in dem Wort „dhä-rä-ä-kum“ eingefangen, durch das aufeinanderfolgen der Vokale „ä“ wird ein Ausbreiten, Ausweiten, ein auf Einanderfolgen der Menschen in der Schöpfung vokalisch und klanglich widergespiegelt. Ein Bild der Ausbreitung wird klanglich im ausbreiten des Tones dargestellt.

  1. Beispiel:

Die Phonetik in der geschichtlichen Erzählung

In der geschichtlichen Erzählung, nutzt der Koran Worte bzw. Konjunktionen, dessen Töne den Inhalt der Geschichte musikalisch bzw. phonetisch unterstützen. Somit erschafft der Koran eine zusätzliche Ebene der Wahrnehmung, die durch den Ton geprägt wird.

Folgende Beispiele:

In der Geschichte von Youssef wird darüber berichtet, wie die Frau des Ministers Josef verrführen wollte und sie die Türen verschloss, um sicherzugehen, dass sie alleine sind.

Für das Wort zum Verschließen der Türen benutzt der Koran das Wort غلّق

(Ghallaq). Diese Konjugation deutet in der Morphologie auf die Wiederholung hin und dies wird festgehalten in der Wiederholung des „L”. Deshalb wird dieser Konsonant doppelt gesprochen, weil er die Wiederholung der Tat klanglich wiederspiegelt.

Der Sprachwissenschaftler Arraghib al Isfahani erwähnt, dass diese Form benutzt wird, wenn man mehrere Türen verschließt, eine Tür mehrmals schließt oder eine Tür genauestens schließt bzw. auf akribische Art sicherstellt, dass die Tür geschlossen ist. *1

Also die Wortverwendung dieses Verses wäre im Normalfall أغلقت,

was so viel wie „sie verschloss die Türen“ hieße. Aber der Koran nutzte eine andere, abweichende Konjugationen dieses Wortes. Der Grund hierfür sind rhetorische Gründe, denn mit der Verwendung des Wortes غلّق wird ausgedrückt, wie sie Tür, für Tür, für Tür verschloss und akribisch darauf achtete, dass sie verschlossen waren und eventuell sogar eine Tür mehrmals schloss. Diese ganzen Bedeutungsebenen werden allein durch die Verwendung dieses einen Begriffes wiedergegeben, um das Szenario des Geschehens besonders auszudrücken. Gleichzeitig wird dieses akustisch festgehalten durch die Form des Wortes, in der das ل „L“ gedoppelt wird und auf dem „tä”ت abschließend stehen geblieben wird , was das Schließen der Türe ausdrückt danach sagte die Frau des Ministers zu Joseph هيت لك„Haayte lek“ was so viel bedeutet wie ich bin ganz deins also die Frau des Ministers sagte zu Youseff ich stehe dir ganz zu Verfügung und dieses Wort هيت „hayt“ besteht aus einem weich hauchenden ه „hä“ und einem weichenي „yä“. Also das Wort für das darstellen ihrer Gefügigkeit besteht aus weichhauchenden Buchstaben um eine Atmosphäre der Verfügung und Willigkeit aufzuzeigen. Dieses Wort hält den Erotischen verführugnsmoment fest, welchem Josephs sich entzog und bei Allah Zuflucht suchte. Also sehen wir dies Wortwahl in dieses Geschichte geschah um eine akustische Erzählung bzw die in der Erzählung vorhanden Emotionen dieser Geschichte akustisch darzustellen.

Dieses dramatische Szenario, welches durch diese morphologische und sprachliche Meisterleistung geboten wird, dient in erster Linie dafür, um visuell und akustisch darzustellen, wie die Frau des Ministers Youssef verühren wollte und wie geheim und isoliert sie waren, welcher durch das Verschließen Tür um Tür, um Türe, sicher und in Ruhe diese Sünde hätte begehen können. Doch Youssef fürchtete Allah, vor dem keine Tür verschlossen bleibt und Der alles weiß. Und er antworte ihr „meine Zuflucht ist Allah.“

Das Erfassen dieser zeitlosen, moralischen Handlung von Youssef ist ein Konzept, welches zeitlos und weltliteraischen Charakter besitzt. In jeder Epoche der Menschheit und an jedem Ort und gesellschaftliche Schicht trägt diese Geschichte Bedeutung und ist anwendbar. Die Lehre ist der pure Monotheismus, welcher hier verkörpert wird. Die Lehre, das Gottesfurcht das Ziel ist und dass Allah der beste Zufluchtsort ist und die Menschen überall sieht.

  1. Beispiel:

Ein weiteres Beispiel in dem wir aufzeigen wollen, dass die Akustik Bilder ausdrückt.

Das Wiederholen der selben Buchstaben nennt man im Koran « tadjanus », was sozusagen „von der selben Sorte sein“ bedeutet. Dies dient durch Wiederholung dieser gewissen Buchstaben, eine Harmonie bzw. Komposition zu kreieren, so wie Töne sich auch wiederholen, um eine gewisse Harmonie zu schaffen, findet dieses Phänomen auch im Koran statt, nur mit Buchstaben.

Wir werden nun einige Beispiele aufzeigen:

فاخرج منها فانك رجيم

« fachrudj minhä fainnaka radjim »

“Geh aus ihr (Paradies) hinfort, du bist ein Verfluchter.“

Wir sehen hier zwei Mal die Reihenfolge von ر ج م (r j m)

Fach(rudj m)inhä fainnaka (radjim)

فاخ(رج م)نها فانك (رجيم)

Darin sehen wir eine Intelligenz im Text, welche beim Lesen eine klangvolles, sich wiederholendes Bild wiedergibt.

الْحَجِّ الْأَكْبَرِ أَنَّ اللَّهَ بَرِيءٌ

“El haj El Ak(bar i)nna Allah (bari)un”

Fazit:

In diesen erwähnten Beispielen haben wir einige Facetten der koranischen Phonetik aufgezeigt. Der Koran ist geprägt von Akustik und die göttliche Klangfeder, welche sich im Koran abzeichnet, ist voller Bedeutung. Sie übermittelten Emotionen, psychologische Zustände und viele andere Dinge alleine durch Klänge, welche komplementierend zu der inhaltlichen Bedeutung der Verse übereinkommen.

Quellen

*1 Mifradat al Quran, Arraghib al esfahani

*2

https://phonetics-acoustics.blogspot.com/2015/07/12.html

Dalai al aswat fil bayan al Qurani , Dr. Heter

*3

http://jilrc.com/الدّلالات-الصوتيّة-للصّفات-العامّة-و/

4.

Lughat al Quran, dr azhari.

Der nicht arabische Name im Koran Teil 3

Der nicht arabische Name im Koran Teil 3

Oster Special

Der nicht arabische Name im Koran Teil 3

Christentum

In diesem Beitrag wollen wir die Schriftreihe des nicht arabischen Ursprungs im Koran fortsetzen.
Es handelt sich hierbei um das Thema über die Geschichte von Jesus, sprich seine Mutter, und die Offenbarung, welche er vom Engel Gabriel erhielt. Damit wird der Text im Folgenden auch eröffnet.

Gabriel

Der Name Gabriel ist aus dem hebräischen Wortkürzel „dj b r“ hergeleitet, das im Deutschen Stärke bzw. Kraft bedeutet. Deswegen wird der Mann im Hebräischen auch „ djbr“
genannt, es soll also die volle Männlichkeit wiederspiegeln, welche mit dem Begriff Kraft („djbr“) assoziiert wird.
Das Wort wird ebenso für einen starken Soldaten genutzt. Somit sehen wir, dass der Begriff generell im Kontext für Stärke und Kraft verwendet wird.
Die zweite Silbe des Wortes, nämlich „iel“, steht für Allah. Wie sie auch in den beiden Namen Israel oder Mikael vorkommt.
Also sehen wir, dass der Name Djibriel „Allahs Kraft“ bzw. Gotteskraft bedeutet.
Sure 81 Vers 19

“daß dies in Wahrheit ein Wort eines edlen Boten ist, der mit Kraft begabt ist bei dem Herrn des Throns und in Ansehen steht “

So sehen wir den genauen Wortlaut des Namens Gabriel, welcher in folgendem Vers erklärt wird: ”edlen Boten ist, der mit Kraft begabt ist”
Also wird der Name Gabriels synonymartig mit seiner ursprünglichen Bedeutung in diesem Vers erklärt.
Tahir Ibn Aschour erklärte den Vers folgendermaßen, indem er sagte, dass sich Gott hier mit den Wörtern „arsch El Matin“, dem Herrn des Throns, betitelt, um den Stand Gabriels aufzuweisen, welcher wie ein Minister am Hofe des Königs auf Anweisung zur Durchführung wartet.*1
Somit sehen wir neben der Erklärung des Namens Gabriel auch noch eine unnachahmliche rhetorische Beschreibung des Standes Gabriel, der am Hof-Thron seines Herren auf Einweisung wartet, um diese mit vollem Einsatz und Kraft zu erfüllen.

Der Name Maria

Maria ist ein aramäischer Name, welcher eigentlich Miryam ausgesprochen wird.
Dieser besteht aus der Wortsilbe “mer”, was die aramäische Silbe für den Herrn oder Gott ist. Daraus haben wir auch das aramäische Wort bzw. die bekannte Grußformel „merhaba“ erhalten, was so viel bedeutet wie „ Gottesliebe für euch“, da es auch aus den Wortsilben “mer” (Herr) und “haba” (Liebe) besteht.
Die zweite Wortsilbe, aus dem das Wort Maria bzw. Maryam besteht, ist das Wort “yam” und kommt von dem Wort „äma“, welches Magd bedeutet. Daher bedeutet der Name Maryam Gottes Magd.
Nun führt Dr. Abde Raouf Sa3da fort und erklärt, warum Maryäm auch bzw. korrekterweise im Aramäischen die Bedeutung “saaida”, also Herrin bzw. die, welche Gott zur Herrin machte, bedeutet.
Es heißt, dass die Wortsilbe “Mar“ die genauererweise auf den Begriff Herrin deutet, es ist wie “Martha ist ein weiblicher Vorname hebräischen Ursprungs“. Seine Bedeutung, abgeleitet vom Wort Martâ, ist „die Herrin“*2
Dieser Name deutet gerade auch auf Herrin hin.
Also bedeutet Maryam die” Herrin”, also Saida.
Wir sehen, wie der Vers, in dem der Name Maryam auftaucht, diesen Namen übersetzt.

Hier der Vers 42 in Sure 3
„Und als die Engel sagten: „O Maryam, Allah hat dich auserwählt und dich rein gemacht und dich auserwählt vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner“

Hier sehen wir, wie der Name Maryam im selben Satz auf seine Ursprungsbedeutung zurückgeführt wird und zwar die, welche Gott vor der Frauen der Erde auswählte, so ist Saida die Herrin der weiblichen Rasse. Wir sehen, wie der Koran wieder den nicht arabischen Ursprungsnamen im selben Vers auf seine etymologische Wortherkunft zurückführt.

Jesus

Jesus ist die lateinische Form des altgriechischen Ιησούς. Dieses ist im antiken hellenisierten Judentum die Transkription des hebräisch-aramäischen Vornamens Jehoschua (יהושע) mit seinen Kurzformen Jeschua oder Jeschu, erweitert um die griechische Nominativ-Endung -s, die in den anderen Kasus entfällt bzw. ersetzt wird.
Die Etymologie und eine damit mögliche Bedeutung des Namens sind unsicher. Das Matthäusevangelium (Mt 1,21 EU) leitet ihn von der hebräischen Wurzel „jaša“ (retten) ab und wurde damit für die altchristliche Deutung des Namens bestimmend.
Neuere Lexika schließen die Abstammung des Namens aus dem Verb „jaša“ aus. [5] Die traditionelle Deutung des Namens als „Gott ist Rettung/Hilfe/Erlösung“ rechnet mit einer Abstammung des Namens aus der Zusammensetzung von jhw und šuaʿ.*4
Wir können deutlich sehen, dass Jesus in seiner ursprünglichen Bedeutung einen Zusammenhang mit dem „von Gott errettet werden“, also den Yahwe errettend, aufweist. Auch Dr. Raouf Sa’da ist der Ansicht, dass Jesus derjenige „den allah errettete“ bedeutet.
Im Koranvers wird diese Bedeutung folgendermaßen ausgedrückt.

Sure 3 Vers 55
„Als Allah sagte: „O ʿĪsā, Ich werde dich (nunmehr) abberufen und dich zu mir emporheben und dich von denen, die ungläubig sind, reinigen und diejenigen, die dir folgen, bis zum Tag der Auferstehung über diejenigen stellen, die ungläubig sind. Hierauf wird eure Rückkehr zu Mir sein, und dann werde Ich zwischen euch richten über das, worüber ihr uneinig zu sein pflegtet.“

In dem Vers sehen wir, wie Allah Jesus errettete, das Wort, was dafür neben dem generellen Inhalt des Verses, welcher auf das Erretten hindeutet, lautet „mutawaafa“, was in vollster weise bzw. komplett zu mir holen bedeutet.
Darüber hinaus ist es ein aus der Situation ziehen, womit Jesus beschrieben wird. Der Vers, in welchem der Name Jesus auftaucht, beschreibt die Bedeutung seines Namens und zwar, dass Allah ihn errettete.

Indjil (Evangelium)
Die Bedeutung des Wortes τὸ εὐαγγέλιον (to euangelion)
Das griechische Wort τὸ εὐαγγέλιον (to euangelion) bedeutet ursprünglich „Lohn für die Überbringung guter Botschaft“ bzw. die „gute Botschaft“ selbst. Es bezeichnet also keine literarische Gattung. Dieser Sprachgebrauch findet sich auch im Neuen Testament, denn „Evangelium“ bedeutet hier „die (mündliche) Heilsbotschaft*5
Sure 61 Vers 5
„Und als ʿĪsā, der Sohn Maryams, sagte: „O Kinder Isrāʾīls, gewiß, ich bin Allahs Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Thora vor mir (offenbart) war, und einen Gesandten verkündend, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ah)mad.“ Als er nun mit den klaren Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: „Das ist deutliche Zauberei.
Also im Kontext der Offenbarung heißt es hier im Vers mit der bestätigenden „Mubaschirän“ (frohe Botschaft) wird das hierbei vorkommende Wort für Evangelium im selben Vers mit dem Wort „frohe Botschaft“ übersetzt. In diesem Vers wird nämlich die Thora erwähnt, nämlich das Alte Testament und Jesus beschreibt seine Botschaft, in der auch die Ankündigung Mohammeds s.w.s enthalten ist. Mit der frohen Botschaft wird somit die Ursprungsbedeutung der Evangelien in diesem Vers wiedergegeben.

Abschließend
Wir sehen hier eine subtile Art des Korans, die jede Bedeutung des erwähnten Namens bzw. Titels im selben Vers auf seinen Ursprungsnamen zurückführt. Wenn der Koran das Werk von Mohammed bzw. ein von der Gesellschaft herausgebrachtes Schriftstück wäre, wie die Islamkritiker behaupten, hätte Mohammed natürlich der größte lebende Linguist sein müssen, welcher alle semitischem Sprachen und auch in seiner Epoche ausgestorbenen Sprachen, wie das Altägyptische, beherrschen müssen, wie wir in unserem letzten Beitrag aufgezeigt haben und in diesen Sprachen hätte er ein Namenskundler sein müssen. Dies ist nur eine von den vielen Wissenschaften, die im Koran enthalten sind.

*1 At Tahrir w A Tanweer Taheer Ibn aschour
*2 Wikopedia
*3 Vgl. Einträge zu יְהוֹשׁוּעַ, ישׁע und II *שׁוע bei Köhler/Baumgartne
*4
Martin Noth: Dieiu israelitischen Personennamen im Rahmen der gemeinsemitischen Namengebung; Stuttgart: Kohlhammer, 1928. Zitiert bei
Köhler/Baumgartner, Eintrag zu יְהוֹשׁוּעַ; Artikel Joshua in der Encyclopedia Biblica.
*5bibelwissenschaftde/bibelkunde/neues-testament/evangelien

Der nicht arabische Name im Koran Teil 3

In diesem Beitrag wollen wir die Reihen nicht des nicht arabischen Ursprungs im Koran fortsetzten.
Das Thema um welches es sich heir dreht ist die Geschichte Jesus sprich seine Mutter und die Offenbarung welcher er bekam von Gabriel mit dem wir auch anfangen wollen

Gabriel
Der Name Gabriel ist hergeleitet aus der hebräischen wortwürzel „dj b r“, welches stark bzw Kraft bedeutet. Deswegen wird auch auf hebräisches der Mann „ djbr“
Genannt, es soll also die volle Männlichkeit wieder spiegeln, welche durch denn Begriff Kraft also „djbr“ assoziert wird.
Das Wort wird ebenso für einen starken Soldaten genutzt. Also sehen wir das der Begriff generell im Kontext für Stärke und Kraft genutzt wird.

Die zweite Silbe des Wortes also „iel“ steht für Allah. Wie sie auch in den beiden Namen Israel oder Mikael vorkommt.
Also sehen wir das der Name Djibriel „Allahs Kraft „ bzw Gotteskraft bedeutet.

Sure 81 Vers 19

“daß dies in Wahrheit ein Wort eines edlen Boten ist ,der mit Kraft begabt ist bei dem Herrn des Throns und in Ansehen steht “

Wir sehen also den genauen Wort laut des Namens Gabriel, welcher hier erklär wir DIN diesem Vers.” edlen Boten ist ,der mit Kraft begabt ist”
Also wird der Name Gabriels Synonym artig mit seiner Ursprungsbedeutung in diesem Vers erklärt.

Tahir Ibn Aschour erklärte den Vers folgender Maßen in dem er sagte Gott betitelt sich hier mit den Wörtern „arsch El Matin“ dem Herrn des Throns .Um den Stand Gabriels aufzuweisen welcher wie ein Minister am Hofe es Königs auf Anweisung um diese durchzuführen, .*1
.
Also sehen wir neben der Erklärung des Begriffes Gabriels auch noch eine unnachahmliche rhetorische beschriebung des Standes Gabriel der am Hof Thron seines Herren auf Einweisung wartet um diese mit vollem Einsatz und Kraft zu erfüllen.

Der Namen Maria

Maria ist ein aramäischer name, welcher eigentlich miryam ausgesprochen wird.
Dieser besteht aus den Wort Silbe “mer” welches die aramäische Silbe fur den Herr oder Gott ist, daher haben wir auch das aramäische Wort bzw die bekannte Grüssformel merhaba welches bedeutet „ gottesliebe für euch“ da es besteht auch aus der wortsilbe “mer” für den Herr und der Wortsilbe “ haba” ,welches liebe bedeutet.

Die zweite Wortsilbe aus dem das Wort Maria bzw maryam besteht ist das Wort “yam” kommt von dem Wort äma, welches Magd bedeutet. Also bedeutet der Begriff maryam Gottes Magd.

Jetzt führt dr abde Raouf sa3da fort und erklaert warum maryäm auch bzw richtigerer weise im aramäischen die Bedeutung “saaida” also Herrin bzw die welche Gott zur Herrin machte.
Es heisst das diese Wortsilbe “Mar“ die Richtigerer weise auf den Begriff Herrin deutet , es ist ist wie“ Martha ist ein weiblicher Vorname hebräischen Ursprungs. Seine Bedeutung, abgeleitet vom Wort Martâ ist „die Herrin““*2

Dieser Name deutet auch auf oder grade auf Herrin hin.
Also bedeutet maryam die” Herrin” also saida.
Wir sehen wie der Vers in dem der Name maryam auftaucht diesen Namen übersetzt.

Hier der Vers 42 in Sure 3

„Und als die Engel sagten: „O Maryam, Allah hat dich auserwählt und dich rein gemacht und dich auserwählt vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner“

Hier sehen wir wie der Name maryam im selben Satz auf seine ürsprungsbedeutung zurückgebracht wird und zwar die welche Gott auswählte vor der Frauen der Erde, also ist sie die saida die Herrin der weiblichen rasse. Wir sehen wie der Koran wieder den nciht arabsichen ürspingsnamen im selben Vers auf seine etymologischen Wort Herkunft zurück bestimmt.

Jesus
Jesus ist die lateinische Form des altgriechischen Ιησούς. Dieses ist im antiken hellenisierten Judentum die Transkription des hebräisch-aramäischen Vornamens Jehoschua (יהושע) mit seinen Kurzformen Jeschua oder Jeschu, erweitert um die griechische Nominativ-Endung -s, die in den anderen Kasus entfällt bzw. ersetzt wird.
Die Etymologie und damit eine mögliche Bedeutung des Namens sind unsicher. Das Matthäusevangelium (Mt 1,21 e altchristliche Deutung des Namens bestimmend.

Die Etymologie und damit eine mögliche Bedeutung des Namens sind unsicher. Das Matthäusevangelium (Mt 1,21 EU) leitet ihn von der hebräischen Wurzel jašaʿ, „retten“, ab und wurde damit für die altchristliche Deutung des Namens bestimmend

Neuere Lexika schließen die Abstammung des Namens aus dem Verb jašaʿ aus.[5] Die traditionelle Deutung des Namens als „Gott ist Rettung/Hilfe/Erlösung“ rechnet mit einer Abstammung des Namens aus der Zusammensetzung von jhw und šuaʿ .*4

Wir können klar sehen das Jesus in seiner ürsprungsbedeuten einen Zusammenhang hat mit dem von Gott errette werden also den den yahwe errettet. Dies sagte auch Dr. raouf sa‘da das Jesus bedeutet derjenige „den allah errettete“ .

Im koran Vers wird diese Bedeutung folgendermaßen ausgedrückt
Sure 3 Vers 55
„Als Allah sagte: „O ʿĪsā, Ich werde dich (nunmehr) abberufen und dich zu mir emporheben und dich von denen, die ungläubig sind, reinigen und diejenigen, die dir folgen, bis zum Tag der Auferstehung über diejenigen stellen, die ungläubig sind. Hierauf wird eure Rückkehr zu Mir sein, und dann werde Ich zwischen euch richten über das, worüber ihr uneinig zu sein pflegtet.“

In dem Vers sehen wir wie allah Jesus errettete, das Wort was dafür neben dem generellen Inhalt des Verses , welcher auf das erregen hindeutet , ist mutawaafa welches bedeutet in vollster weise bzw komplett zu mir holen.
Und darüber hinaus ist es ein aus der Situation ziehen, welche um Jesus beschrieben. also der Vers in welchem der Name Jesus auftaucht beschriebt die bedeutung seines Namens und zwar das allah ihn erettete.
Indjil Evangelium
Die Bedeutung des Wortes τὸ εὐαγγέλιον (to euangelion)
Das griechische Wort τὸ εὐαγγέλιον (to euangelion) bedeutet ursprünglich „Lohn für die Überbringung guter Botschaft“ bzw. die „gute Botschaft“ selbst. Es bezeichnet also keine literarische Gattung. Dieser Sprachgebrauch findet sich auch im Neuen Testament, denn „Evangelium“ bedeutet hier „die (mündliche) Heilsbotschaft*5

Sure 61 Vers 5
„Und als ʿĪsā, der Sohn Maryams, sagte: „O Kinder Isrāʾīls, gewiß, ich bin Allahs Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Thora vor mir (offenbart) war, und einen Gesandten verkündend, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ah)mad.“ Als er nun mit den klaren Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: „Das ist deutliche Zauberei.

Also im Kontext der Offenbarung sprich der throes heisst es hier im Vers mit der bestätigen „Mubaschirän“ welches frohe Botschaft bedeutet, also wird das Wort für Evangelium welches hier kommt im selben Vers mit dem Wort frohe Botschaft übersetzt. Den in diesem Vers wird die Thora erwähtn also das alte Testament und Jesus beschriebt seine Botschaft in der auch die ankündigen Mohammeds s.w.s enthalten ist.Also frohe Botschaft also wird die ürbedeutung der evangelien in diesem Vers wieder gegeben.

Abschließend
Wir sehen hier eine subtile Art des Korans, das er jede Bedeutung des erwähnte namens bzw. Titel im selben Vers auf seinen ürsprungsnamen zurück Bringt. Wenn der Koran das Produkt von Mohammed Wehre bzw ein aus der Gesellschaft heraus entstandens Schriftstück wie die islam Kritiker behaupten hätte Mohammed natürlich der größte lebende linguist sein müssen, welche alle semitischem Sprachen und auch in seiner Epoche ausgestorbene Sprachen wie das Altägyptische beherrschen müssen wie wir in unserem letzten Beitrag aufgezeigt haben und in diesen Sprachen häette er ein namenskundler sein müssen. Dies ist nur eine von den vielen Wissenschaften welcher der Koran enthält.
*1 At Tahrir w A Tanweer Taheer Ibn aschour
*2 Wikopedia
*3 Vgl. Einträge zu יְהוֹשׁוּעַ, ישׁע und II *שׁוע bei Köhler/Baumgartne
*4
Martin Noth: Dieiu israelitischen Personennamen im Rahmen der gemeinsemitischen Namengebung; Stuttgart: Kohlhammer, 1928. Zitiert bei
Köhler/Baumgartner, Eintrag zu יְהוֹשׁוּעַ; Artikel Joshua in der Encyclopedia Biblica.

*5://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/neues-testament/evangelien

Der nicht arabsiche Name im Koran Teil 2

Der nicht arabsiche Name im Koran Teil 2

Der nicht arabische Name im Koran Teil 2

Eine Reise durch das Alte Ägypten

Hier in diesem Artikel wollen wir eine weitere Facette der koransichen Wunder aufzeigen. Im ersten dieser Beiträge wurde erwähnt, dass der Koran alle Namen, welche nicht arabischen Ursprungs sind, im jeweiligen selben Vers, auf ihre ursprüngliche Bedeutung zurückführt und diese in ihrer Grundbedeutung (Etymologie) erklärt. Diese Begriffe können hebräischen, aramäischen, griechischen oder auch, wie hier in diesem Beitrag, altägyptischen Ursprungs sein.
Der Koran bringt diese Namen auf ihre Ursprungsbedeutung zurück und korrigiert dabei historisch gedeutete Thesen bezüglich der Namen aus der Thora und von jüdischen Gelehrten. Dies wollen wir anhand einiger Beispiele aufzeigen.

Ägypten
“Misr”
Es heißt, dass die alten Ägypter sehr stolz auf ihr Land waren und es für sie das bedeutsamste Grundstück darstellte.
Sie waren von anderen Völkern unabhängig und konnten sich durch ihre eigenen Mittel versorgen. Sie pflegten es, Landwirtschaft im großen Ausmaß zu betreiben. Darüber hinaus waren sie auch in der Schaffung von Textilen sehr weit vorne, da sie webten und nähten usw.
Sie waren stolz auf ihr Land bzw. das Stück Erde, auf dem sie lebten, da sie im Verlaufe der Zeit Menschen aus anderen Ländern bzw. Völkern, welche nicht auf ihrem Stück Erde lebten, als hungrige bzw. dahingehende Oller zu betiteln. (Dritte Welt Länder würde man heute sagen).
Das altägyptische Wort für Ägypten war misr, was ”Die Erde”, nämlich „das Land“ überhaupt, bedeutet, da es den vollen Titel der Erde laut ihnen verdienen würde. Daher auch der bestimmte Artikel, als wenn es das vollkommenste Land gewesen wäre.
Nachdem wir erfahren haben, dass die alten Ägypter den Ort, in dem sie lebten, “die Erde” nannten, weil es als das bedeutendste Land in ihren Augen erschien, sehen wir, wie der Koran diesen Begriff im altägyptischen Geschichtsverständnis und etymologischen Ursprung verwendet, um den Begriff “misr” (Ägypten) zu erklären . Auch heute noch nennen die Ägypter ihr Land ihr “umm a dunya”, also Mutter der Erde, was im Grunde dieselbe Bedeutung wie damals widerspiegelt.
Anfangs wollen wir zeigen, wie dieses Wort in der Geschichte von Yosef benutzt wird, an jenen Stellen, in denen über Ägypten die Rede ist. Jedes Wort, das im Koran eigentlich Ägypten heißen sollte, wird mit der ursprünglichen Bedeutung dieses Wortes ersetzt, wie ”die Erde”. Allerdings kommt dies nun in der Geschichte vor, welche sich auch tatsächlich in Ägypten abspielte, wie in der Geschichte von Yosef und Moses.
Folgende Beispiele in der Geschichte von Yosef
Sure 12 Vers 80
Als sie die Hoffnung, ihn umzustimmen, aufgegeben hatten, gingen sie zu vertraulicher Beratung abseits. Es sagte ihr Ältester: „Wisset ihr nicht, daß euer Vater von euch ein festes Versprechen im Namen Allahs entgegengenommen hat und daß ihr zuvor in eurer Pflicht gegen Yusuf gefehlt habt? Ich will darum “Die Erde”(Ägypten) nicht eher verlassen, bis mein Vater es mir erlaubt oder Allah für mich entscheidet; und Er ist der beste Richter.”
Hier wird Ägypten im Koransichen Diskurs als El erdh gennant also die Erde.
Weitere Verwendung in der Geschichte von Josef
Sure 12 Vers 55
“Und der König sagte: „Bringt ihn zu mir, ich will ihn für mich vorbehalten.“ Als er mit ihm geredet hatte, sagte er: „Du bist von heute an bei uns in Sicherheit und genießt unser Vertrauen. Er sagte: „Setze mich über die Schatzkammern der “Erde” ein; denn ich bin ein wohlerfahrener Hüter.“
In diesem Vers wird erzählt, wie Yosef über die Schatzkammern Ägyptens eingesetzt werden sollte. Somit wird Ägypten wieder mit „Erde“(“elerdh”) übersetzt.
Sure 12 Vers 56
“Und so verliehen Wir Yusuf Macht in der Erde (erdh); er weilte darin, wo immer es ihm gefiel. Wir gewähren Unsere Gnade, wem Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen.“
So sehen wir erneut, wie Yosef die Macht in Ägypten bekam, was mit dem Wort Erde übersetzt wurde. Dies ist ganz klar deswegen der Fall, weil er nicht Macht auf der ganzen Erde verfügte, sondern diese nur in Ägypten hatte, was in diesem Vers auf seine altägyptische Ursprungsbedeutung zurückgeführt wird.
Wir sehen an allen drei Beispielen in dieser Geschichte von Yosef, welche sich im alten Ägypten abspielte, dass jedesmal das Wort “misr”, sprich Ägypten, das Wort “die Erde“, benutzt würde. Dies nur im Kontext mit Geschichten, welche sich auch wirklich im alten Ägypten abspielten. Die Verwendung des Begriffes “Erde” in dieser Form in der Geschichte von Jesus oder Salomon und David kommen nur in Geschichten vor, welche im alten Ägypten wie die von Yosef und Moses, stattfanden. Diese Erklärung bzw. Bedeutung dieses Wortes, wie sie in dieser Epoche benutzt wurde, stellt eine erstaunliche Tatsache dar.
Im Folgenden kommen wir zu den Beispielen der Verwendung des Wortes “der Erde”, die Bedeutung des Wortes „Ägypten“ in der Geschichte von Moses.
Sure 7 Vers 124
“Die führende Schar aus dem Volk Firʿauns sagte: „Willst du zulassen, daß Mūsā und sein Volk auf der “Erde”Unheil stiften und daß er dich und deine Götter verläßt?“ Er sagte: „Wir werden ihre Söhne allesamt töten und (nur) ihre Frauen am Leben lassen. Wir sind ja Bezwinger über sie.“
Hierbei ist wieder zu erkennen, dass Ägypten mit dem Wort „Erde“ genannt wird, was den ägyptischen Originalnamen von Ägypten darstellt.
Weiteres Beispiel
Sure 10 Vers 78
“Sie sagten: „Bist du zu uns gekommen, um uns von dem abzubringen, worin wir unsere Väter (vor)gefunden haben, und damit euch beiden die Oberhoheit auf der “Erde “werde? Wir werden euretwegen nicht gläubig werden.”
Hier sehen wir wieder in der Geschichte, dass Ägypten mit dem Begriff Erde, nämlich Obrigkeit in Ägypten, übersetzt wurde.
Sure 28 Vers 4
Gewiß, Firʿaun zeigte sich überheblich auf der “Erde” und machte seine Bewohner zu Lagern, von denen er einen Teil unterdrückte, ”also Pharao war in misr, also Ägypten.
Im folgenden Vers ist die Erklärung des Namens „misr“ im selben Vers vorzufinden.
Sure 2 Vers 61
“Und als ihr sagtet: „O Mūsā, wir halten eine Speise allein nicht aus. Bitte doch für uns deinen Herrn, Er soll für uns etwas hervorbringen von dem, was die “Erde” wachsen läßt an Grünzeug, Gurken, Getreide, Linsen und Zwiebeln!“ Er sagte: „Wollt ihr das, was besser ist, eintauschen gegen das, was geringer (an Wert) ist? Geht fort in “Misr”(Ägypten)! Dann werdet ihr bekommen, was ihr verlangt habt.“ Und es wurde ihnen Erniedrigung und Elend auferlegt, und sie zogen sich den Zorn von Allah zu. Dies, weil sie stets Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ohne Recht töteten; dies, weil sie sich widersetzten und stets übertraten.”
Hier in diesem obigen Vers sehen wir, dass das Wort „misr“ (Ägypten) im selben Vers als ein fruchtbares und viel hervorbringendes (Früchte usw.) Land beschrieben wird.
Abschließend
So sehen wir, dass in der Geschichte von Moses und Yosef, welche im alten Ägypten handelt, immer das Wort “Erde” benutzt wird, welches die altägyptische Bedeutung von Ägypten ist und das Wort Ägypten in seiner Ursprungsbedeutung beschreibt.
Pharao
Es heißt im dem Buch von Dr. Fä Abdaraouf Sa3da Ism El 3djemi (S.33) *1
Das Wort bzw. der Name „fir3aun“, sprich Pharao, ist die arabisierte Form seines altägyptischen Namens, welcher für den Herrscher steht. Dieser Name ist im Altägyptischen eine Zusammensetzung der Silben پر + عا
Die erste Silbe steht für ein Haus bzw. Gebäude und die zweite ist eine Eigenschaft der ersten Silbe und steht für „groß“ bzw. gewaltig.
Daher bedeutet das Wort Pharao in der Ursprungssprache des Altägyptischen „großes Haus“. Das macht Sinn, da Könige bzw. Herrscher immer in den größten Palästen gewohnt haben. Als Beispiel das weiße Haus oder Schloss Bellevue, es dient als Prestige und da diese Könige die größten Häuser bauen ließen, wurde dieser Begriff des großen Hauses zu einem Titel bzw. Spitznamen.
Ein wichtiger Punkt ist, dass dieser Begriff über die Zeit seine ursprüngliche Bedeutung verloren hat und es einfach eine Bezeichnung des Königs wurde. Wie die Osmanen ihre Kalifen Baba Ali nannten, das von dem arabischen Wort „bäb al 3li“, also hohes Tor bzw. Tür stammt, weil die Paläste, in denen diese Kalifen wohnten, immer über hohe Türen verfügten. Allerdings ist die Bezeichnung „hohe Tür“ völlig in Vergessenheit geraten und es blieb nur noch der Titel, ähnlich geschah es bezüglich des Namens Pharao. So sehen wir, wie der Koran die ursprüngliche Bedeutung dieses Namens wiedergibt.
Linguistik des Wortes Pharao
So heißt es in WAHRIGS FREMDWÖRTERLEXIKON
Pharao
Pha|rao 〈m.; –s, –o|nen〉
1 altägyptischer König
[grch. < altägypt. per–a »großes Haus, Palast, Hof« (Titel des Königs)]
*2
Auf Wikipedia
Pharao war ein seit dem Neuen Reich verwendeter Titel für den König von Ober- und Unterägypten. Der Begriff geht auf das ägyptische Wort Per aa („großes Haus“) zurück, das ursprünglich weder ein Herrschertitel noch ein Eigenname, sondern die Bezeichnung für den königlichen Hof oder Palast war.
Wenn wir nun nochmals bedenken, dass die altägyptische Sprache zu der Zeit des Propheten Mohammed, sprich im 700 Jahrhundert n.chr., noch nicht bestand, kein Menschen kannte sie oder sprach sie und auch das Wissen über diese Gesellschaft besaß die Wissenschaft nicht.
Darüberhinaus sehen wir, wie das Wort Pharao im alten Testament, welches man als König übersetzte, für den Herrscher von Yosef verwendet wurde oder Herrscher zu der Zeit von Abraham, als die Menschen diesen Begriff lediglich als Titel des Königs kannten. Wenn der Prophet Muhammed den Koran abgeschrieben hätte bzw. Inhalte aus der Bibel kopiert hätte, dann würde er doch auch immer das Wort Pharao für den König, in der Zeit von Joseph oder Abraham, wie die Bibel es tut, benutzen. Dies ist aber nicht der Fall. Er tut dies nicht, weil dies nicht genau (akkurat) genug wäre.
In der Geschichte des Josephs im Alten Testament wird der Herrscher Ägyptens nämlich als Pharao bezeichnet. Als Bsp. Aus der Bibel “14 Da sandte der Pharao hin und ließ Josef rufen, „*5, wohingegen im Koran für dieselbe Person das Wort „Malik “, also König, benutzt wird, wie in der Sure 12 Vers 54 “Und der König sagte: „Bringt ihn zu mir, ich will ihn für mich vorbehalten“, geschrieben wird.
Dies wohl nicht ohne Grund! Wir können nämlich durch die Geschichtsforschung feststellen, dass der Begriff des Malik, welcher im Koran vorkommt, geschichtlich akkurater und passender erscheint.
„Die Mehrheit der Historiker datieren Josef auf das Jahr ca. 1786- 1570 v.Chr. zurück. Es waren die Hyskos (asiatisches Volk), die zu der Zeit im Nil Delta herrschten.“
(Vergote 1959;Kittchen 1962; Stigers 1976)*4
Hier können wir sehr gut erkennen, weshalb der Koran den Herrscher der ägyptischen Gesellschaft, in welcher Joseph lebte, nicht Pharao nannte; Aus dem einfachen Grund, da diese zu diesem Zeitpunkt noch nicht herrschten, sondern ein asiatisches Volk herrschte. Deswegen ist die Verwendung des Wortes „Malik“, also König, passender und richtig.
So sehen wir nun die koranische Verwendung dieses Begriffes „Pharao“ und wie der Koran diesen Begriff genau auf seine Ursprungsbedeutung zurückführt.
Das passende Gegenstück für den Begriff großes Haus ist im Arabischen das Wort „sar7“, welches im Koran viermal vorkommt; zweimal in der Sura 27, wo es um das königliche Palast von Salomon geht und zweimal in Beziehung auf Pharao.
Das Wort „sar7“ kommt ursprünglich von einer Sache, die deutlich ist bzw. klar erscheint, wie etwa für „Klartext reden“. Nämlich eine Sache, die deutlich ist und das wird dementsprechend für ein großes Haus bzw. einen Palast genutzt, weil dieser deutlich zu erkennen ist, auch von weitem, dem „tasri7“ (was „deutlich machen“ und „aufdecken“ heißt. Wie gesagt, das Gebäude wird aufgrund seiner Größe so bezeichnet, da es durch seine immense Größe deutlich zu erkennen ist.*3
Im Vers Sure 40 Aya 36
وَقَالَ فِرْعَوْنُ يَا هَامَانُ ابْنِ لِي صَرْحًا لَّعَلِّي أَبْلُغُ الْأَسْبَابَ
„Und Firʿaun sagte: „O Hāmān, errichte mir einen sar7 (Hochbau), vielleicht kann ich die Seile erreichen,“
Sure 28 Vers 38
وَقَالَ فِرْعَوْنُ يَا أَيُّهَا الْمَلَأُ مَا عَلِمْتُ لَكُم مِّنْ إِلَٰهٍ غَيْرِي فَأَوْقِدْ لِي يَا هَامَانُ عَلَى الطِّينِ فَاجْعَل لِّي صَرْحًا لَّعَلِّي أَطَّلِعُ إِلَىٰ إِلَٰهِ مُوسَىٰ وَإِنِّي لَأَظُنُّهُ مِنَ الْكَاذِبِينَ
„Und Firʿaun sagte: „O ihr führende Schar, keinen anderen Gott weiß ich für euch als mich (selbst). So entfache mir, o Hāmān, einen Brand auf Lehm, und mache mir einen „Sar7“( Hochbau), auf daß ich zum Gott Mūsās emporsteige. Ich glaube fürwahr, daß er zu den Lügnern gehört.“
Hier sehen wir in beiden Versen deutlich, wie das Wort Pharao (großes Haus/Bau) im selben Vers auf seine Ursprungsbedeutung zurückgeführt wird. Nun könnte jemand behaupten, dass dies ein Zufall war oder dass der Prophet Mohammed das wusste. Allerdings, wie im Beitrag „der nicht arabische Name im Koran“ zeigten, wird jeder nicht arabische Name, der im Koran auftaucht, auf seine ursprüngliche Bedeutung im jeweiligen Vers zurückgeführt, unabhängig davon, ob es wie hier die in der prophetischen Zeit nicht vorhandene altägyptische Sprache ist oder die hebräische oder altgriechische Sprache ist. Der Prophet Mohammed müsste, wenn er dies selber geschrieben hätte, ein Namenskundler sein und darüberhinaus alle diese Sprachen bzw. deren etymologischen Nuancen gekannt haben, was nicht der Fall war.

Kurz zusammengefasst
Wir sehen, wie der Pharao im Koran auf seine exakte etymologische Ursprungsbedeutung im selben Vers zurückgebracht wird. Darüberhinaus die Akkuratheit, dass dieser Begriff nicht mit der Geschichte von Yosef in Verbindung gebracht werden kann, weil es zu der Zeit von Yosef keine Pharaonen-Herrschaft gab. Wohingegen die Bibel diesen Begriff auch für die Zeit der Herrscher in der Zeit Yosefs verwendete.
Der Koran und Hāmān
وَقَالَ فِرْعَوْنُ يَا أَيُّهَا الْمَلَأُ مَا عَلِمْتُ لَكُمْ مِنْ إِلَهٍ غَيْرِي فَأَوْقِدْ لِي يَا هَامَانُ عَلَى الطِّين فَاجْعَلْ لِي صَرْحًا لَعَلِّي أَطَّلِعُ إِلَى إِلَهِ مُوسَى وَإِنِّي لَأَظُنُّهُ مِنَ الْكَاذِبِينَ
Und Firʿaun sagte: „O ihr führende Schar, keinen anderen Gott weiß ich für euch als mich (selbst). So entfache mir, o Hāmān, einen Brand auf Lehm, und mache mir einen Hochbau, auf dass ich zum Gott Mūsās emporsteige. Ich glaube fürwahr, dass er zu den Lügnern gehört. [28:38]
Als man zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf einer akademischen Basis anfing, den Koran zu erforschen, ist eine Sache bezüglich des Namens „Hāmān“ aufgefallen. Der Name taucht nämlich an sechs Stellen auf.
Zunächst ist man davon ausgegangen, dass der Prophet Muḥammad ﷺ den Koran von der Bibel abgeschrieben hätte und ihm dabei ein Fehler unterlaufen sei, weil der Name „Hāmān“ im Alten Testament als Minister im Buch Esther auftaucht.
Geschichtliche Deutung
Eine überzeugende Deutung des Namens Haman (hebr. הָמָן, hāmān) fehlt. Ist der Name iranisch, gehört er eher zu altpersisch hu-mana, awestisch vohu-manah „gutes Denken“ (griech. Eumenes) als zu awestisch haoma „heiliger Rauschtrank“ (Scheftelowitz, 43-44; Hoschander, 27-28). Gegen die Herleitung (seit Jensen, 1892) vom elamitischen Reichsgott Humban, mittelelamitisch Humman, sprechen die fehlende Verdopplung bzw. Assimilation in der hebr. Schreibung und der Langvokal -ā-.
Biblischer Befund
Haman, Sohn des Hammedata, ist im Buch → Ester der Wesir am Hof → Xerxes I. (485-465 v. Chr.) und hatte das Nutzungsrecht für das Königssiegel (Est 3,10). Er ist der Gegenspieler von Ester und → Mordechai. Da sich Letzterer weigert, sich vor Haman zu verneigen, weil er keinem Menschen huldigen will (Est 3,1-6), plant Haman einen totalen Judenpogrom (Est 7,4). Diesen Plan durchkreuzte die neue Königin Ester. Beim als Gastmahl inszenierten Königsprozess (Wahl 2000) im Palast der Königin in Susa fleht Haman an Esters Diwan um sein Leben, der König bestraft die „Annäherung“ mit dem Tod. Auf dem Galgen, den Haman schon für Mordechai hatte errichten lassen, wird er selbst gepfählt (Est 7,10). Seine zehn Söhne werden entehrend auf dem Hochgalgen hingerichtet (Est 9,7-10) und zur Schau gestellt (Est 9,13-14), der Familienbesitz in Sippenhaft enteignet.
Wie im obigen Absatz, kannte ihn die Geschichte. Es gab keinen geschichtlichen Hinweis, der auf eine Verbindung von Hāmān zu der Geschichte Pharaos und Mūsā deutete.
Der Kritikpunkt von Theodore Nöldeke, ein bekannter Orientalist, am Propheten war, dass dieser sich vertan hätte.
Wohingegen dieser Name im Koran ganz klar an mehreren Stellen (sechsmal) mit der Geschichte des Mūsā und Pharaos in Verbindung gebracht wird. Weiter können wir sehen, dass die klassischen Koranexegeten alle nichts mit diesem Namen anfangen konnten bzw. ihn nicht richtig zuordnen konnten, außer ihn als Minister des Pharaos zu deuten, weil dieser Name weder den Exegeten bekannt war, noch auf der Arabischen Halbinsel zur Zeit des Propheten Mohammed gängig gewesen ist. Dies führte sich fort bis die moderne Wissenschaft zu einer Erkenntnis gelangte, welche ein anderes Licht auf die Sache warf – die Ägyptologie. Eine Wissenschaft, die sich mit dem alten Ägypten beschäftigt.
Napoleon wurde bei seinem Feldzug nach Ägypten (1798–1801) von vielen Wissenschaftlern begleitet. Die Ergebnisse wurden seit 1809 in der umfangreichen Text- und Bildsammlung Description de l’Égypte veröffentlicht. 1822 veröffentlichte Jean-François Champollion ein vollständiges System zur Entzifferung der Hieroglyphen, aufbauend auf seinen Arbeiten zur Übersetzung des Steins von Rosette. Dies war die Geburtsstunde der modernen Ägyptologie, denn nur mit Kenntnis der altägyptischen Schrift und Sprache war es möglich, Einblick in die altägyptische Kultur zu gewinnen und sie zu verstehen. So heißt es im Wörterbuch ägyptischer Personennamen, welches auf Inschriften basiert, dass „Hāmān“ der Chef der Steinträger ist .[i]
Dadurch erkennen wir, wie der koranische Vers praktisch anhand von moderner Ägyptologie erklärt wird bzw. die Funde auf den Steintafeln exakt das koranische Narrativ widerspiegeln. Sodann sehen wir seinen Beruf, auf welchen im Koran hingewiesen wird. Er war als Minister für den Bau verantwortlich, da er damit beauftragt wurde.
Woher hätte Mohammed ﷺ diese genauen Informationen, die zu diesem Zeitpunkt schon wieder in Vergessenheit geraten und vor dem Fund des Steins von Rosette nicht entschlüsselbar gewesen waren, erhalten können? Die Information war unbekannt, vorallem auf der Arabischen Halbinsel zu der Zeit der „Unwissenheit“.
Dies erinnert an die Aussage von Abdullah Ibn ʿUmar, als dieser gefragt wurde, was die beste Erklärung des Korans sei und er antwortete: „Die Zeit“. Wir wissen, dass es unmöglich war, dass im 7. Jahrhundert nach Christus jemand auf der Arabischen Halbinsel diese Sprache beherrschte, weil die altägyptische Sprache mehrere Jahrtausende verschwunden war und, wie bereits oben erwähnt, nur durch den Fund der Tafel, welche die altägyptischen Zeichen ins Griechische übersetzte, ermöglicht wurde, den Namen Hāmān zu erfahren. Dies geschah im Jahre 1822.

Abschließend
Wir sehen neben der geschichtlich akkuraten Verwendung des Wortes Pharaos und seiner etymologischen Erklärung im selben Vers auch die passende Verwendung des Begriffes Haman. Um erneut zu verdeutlichen, dass es nicht Gottes Offenbarung gewesen wäre, wenn der Prophet Mohammed den Koran aus anderen Inhalten abgeschrieben hätte, da er Haman nicht aus der biblischen Geschichte verwendete oder da er den König aus der Zeit von Yosef auch König anstatt Pharao nannte. Wir sehen, dass wir diese Information weder in der Bibel noch in der Geschichte finden. Woher hätte der Prophet das tiefe Wissen über eine ausgestorbene Sprache der alten Ägypter, deren Hieroglyphen in unserer Zeit entziffert wurden, um uns die Bedeutung jeglicher Symboliken zu erklären, welche im Nachhinein gesehen mit der koranischen Inhalten übereinstimmend sind.
Der Prophet Muhammed war weder ein Linguist, welcher ausgestorbene Sprachen kannte, noch war er ein Historiker, sondern er war ein Analphabet aus der Arabischen Halbinsel. Selbst wenn er ein Linguist und Historiker gewesen wäre, wie sollte er Zugang zu nicht vorhandenen Informationen haben, welche erst in unserer Epoche entdeckt wurden??
Dies lässt alles auf die göttliche Herkunft des Korans deuten, was ein Wunder für den Verstand des Menschen ist, aus dem die Menschen die schlussfolgern, dass dies nicht das Produkt eines Menschen sein kann.
So heißt es in der Sure 34 Vers 6
„Und diejenigen, denen das Wissen gegeben worden ist, sehen, (daß) das, was zu dir von deinem Herrn (als Offenbarung) herabgesandt worden ist, die Wahrheit ist und zum Weg des Allmächtigen und Lobenswürdigen führt“
Moses
Bei diesem Namen ist eine weitere Korrektur der Thora bzw. der jüdischen Gelehrten durch den Koran zu beobachten. Diese behaupten nämlich, dass ”muscha“ der Bedeutung „der aus dem Wasser herausgeholt wurde“ angehört. Aber dies macht dahingehend keinen Sinn, weil Musa kein hebräischer Name ist, sondern ein altägyptischer, da Pharao und seine Frau ihn benannten.
Weiter sagte Dr. Abderaouf, dass Musa ägyptisch ist und aus den Buchstaben “m s ya” besteht und ein Verb für gebären bedeutet. Das Wort Musa ist das darausabgeleitete Objekt, welches Neugeborener heißt.
Im folgenden Absatz der Website Bibelodysee sehen wir, dass Moses hinsichtlich der Namensherkunft aus dem Altägyptischen kommt und mit „Neugeborener“, sprich Sohn, in Verbindung gebracht wird, wie es in jedem antiken Bibelwörterbuch festgehalten wurde.
„Here is where Egypt comes into the picture. Open the pages of almost any recent Bible dictionary, Exodus commentary, or biblical reference work and you will likely find the name Moses linked to the Egyptian verb ms/msi (“to give birth”) or the related noun ms (“child,” “son”).“1
In diesem Koranvers sehen wir die Verbindung zwischen Moses und dem Namen Sohn. Der Koran beschreibt die Namensgebung und gibt dabei die Geschichte des Moses im Kindesalter wieder und wie Pharao sowie seine Gattin ihn aufnahmen.
Die Frau Firʿauns sagte: „(Er Moses) wird für mich und dich ein Grund zur Freude sein. Tötet ihn nicht. Vielleicht nützt er uns oder wir nehmen ihn als “Kind(Sohn) an.“ Dabei merkten sie nicht, was sie taten.
Sure 28 – Al Qasas
Hier kann man sehen, wie das koranische Narrativ dieses geschichtliche Ereignis in einem Fluss wiedergibt und dabei auch den Namen des Moses erwähnt „als Kind“ bzw. Neugeborenen, weil er genau das zu dieser Zeit war. Dabei korrigierte der Koran die jüdischen Gelehrten, weil er auf den altägyptischen Ursprungsnamen zurückgreift und dessen Bedeutung im Vers erklärt.
Die Mutter von Moses (Jochebed)
Wir bleiben im alten Ägypten, und zwar geht es hier um die Mutter von Moses, “ummi Mussa” im Koran, welche auf Hebräisch yukibid hieß.
Bei den Gelehrten der Thora ist dies ein Name, welcher aus zwei Silben bzw. Bestandteilen besteht und zwar erstens aus “yu“, welches die Kurzform “Yahweh’s” ist, Was Allahs Namen auf Hebräisch darstellt. Zweitens besteht es aus “kibid”, welches von dem Wort “kbd” kommt, was auf Hebräisch schwer bzw. erschwert bedeutet. Weiteres heißt es, dass das Wort “kebid” in der Linguistik ein Passiv ist, welches sozusagen auf die erste Silbe („yu“) zurückkehrt und die Kürzung für yahwe ist, also ist die richtig Bedeutung “die von Yahweh bzw. Gott erschwert bzw. gefestigt, nämlich diejenige, die yahwe stärkte.
Etymologie
Der hebräische Name יוֹכֶבֶד Jocheved bedeutet „JHWH ist Gewichtigkeit / Wucht“. Wikipedia
Nun wollen wir die koranische Erklärung dieses Namens sehen. Wir sehen, dass hier genau die Bedeutung des Namens, sprich “yukibid“ vorkommt, weil Allah sagt, dass er ihr Herz befestigte bzw. sie stärkte. So wird in dem Vers, in welchem die Mutter von Moses erwähnt wird, dieser aus seiner etymologischen Wortherkunft zurückgeführt wird.
Darüberhinaus wird in diesem Vers zweimal das Wort Herz erwähnt, erstmal “fued”, welches ein Herz voller Emotionen ist, weil dies ihren ängstlichen Zustand beschreibt. Nachdem sie Moses in den Fluss legte und zweitens das Wort nach Gott sie festigte, wude das Herz qalb genannt, das „ein gefestigtes Herz“ bedeutet. Es wurde daher durch die präzise Wortwahl eine Stimmung der Angst ersten im Herzen vermittelt und zweitens die Stärkung durch Allah. Dies ist die koranische Erzählkunst, wie aufgrund von Auswahl von bestimmten „ay“ immer die Geschichte in ihrer Tiefe vermittelt wird und ein bestimmtes Bild bzw. Emotionen vermittelt werden. In der Übersetzung, die wir lesen, heißt es zweimal Herz für beide dieser Zustände, aber das ist das Wunder des Korans. Es gibt nicht ein Wort, welches passender an jener verwendeten Stelle ist. Wie ibn Attila sagte, würdest du das arabische Lexikon von A bis Z durchforsten, würdest du kein passenderes Wort finden als das, welches der Koran enthält.
Kurze Zusammenfassung
Wir sehen daher, dass neben der Erklärung des Namens der Mutter Moses auch ein totales rhetorisches Stilmittel verwendet wurde, um diesen geschichtlichen Zustand genau so zu erzählen, wie er erfolgte. Dieser Vers enthält eine geschichtliche Begebenheit aus dem alten Ägypten, darüberhinaus erklärt dieser Vers eine etymologische Wahrheit. Außerdem verwendet er eine genaue Wortwahl. Ein vor Tausendenden von Jahren geschehenes Ereignis wird vor dem geistesgegenwärtigen Auge des Lesers geschildert und dieser wird in den emotionalen Zustand der Mutter von Moses versetzt.

Die Namen Aaron bzw. Harun
Hier sagt Dr. Sa3da, dass das Wort, dessen Wortwurzel des Namens Harun von dem hebräischen “har” stammt, welches Berg bedeutet und sowohl im Hebräischen als auch im Arabischen eine Metapher für Stärke und Unterstützung bedeutet. (Auch im Deutschen sagen wir zu jemandem, der einen in schweren Zeiten unterstützt, dass dieser „ein Fels in der Brandung“ ist. So sehen wir, dass der Berg eine Metapher für Stärke und Halt darstellt.
http://wiki-de.genealogy.net/Aaron_(Vorname)
“Theorien sagen, dass es eine Ableitung vom hebräischen hohen Berg ist“
Wiktionary
Die Bedeutung von Aaron ist nicht eindeutig geklärt. Daher wird in verschiedenen Quellen ‚hoher Berg‘ verwendet.
Nun werden wir anhand einiger Verse genauer betrachten, wie der Name Harun im Koran auftaucht und in seinem Auftauchen auf seine ursprüngliche Bedeutung verwiesen wird.
In der Sure 20 Vers 29-32
“Und bestelle mir von meinen Angehörigen einen, der (die Last) mitträgt
Hārūn, meinen Bruder. Festige durch ihn meine Stärke, und lasse ihn an meiner Angelegenheit teilhaben”
Sure 28 Vers 35
“Auch hat mein Bruder Hārūn eine redegewandtere Zunge. So sende ihn mit mir zur Unterstützung, mich zu bestätigen, denn ich fürchte, daß sie mich der Lüge bezichtigen. Er sagte: „Wir werden deinen Arm durch deinen Bruder festigen ”
Sure 25 Vers 35
“Und Wir gaben bereits Mūsā die Schrift und bestellten ihm seinen Bruder Hārūn, (die Last) mitzutragen.”
Wir sehen hier, dass die Verse die Worte über Harun’s Aufgabe beschreiben als Lastenträger, Stärkung und als Unterstützung, was eine direkte Übersetzung seines Namens, der „Hilfe eines Felses in Brandung“, ist.
Abschließend und Fazit
Wir sehen, wie der Koran alle nicht arabischen Namen auf äußerst eloquente Weise in ihrer Erwähnung auf die etymologische Ursprungsbedeutung verweist und dies nicht ein Analphabet, wie der Prophet Muhammed, gemacht haben kann. Nicht einmal ein Gelehrter aller symmetrischen Sprachen und Namenskenner wäre dazu in der Lage gewesen, weil viele dieser Namen und ihre Bedeutung einfach nicht im Umlauf waren und erst durch archäologische Funde zugänglich wurden.
Somit ist festzuhalten:
1. Diese Namen waren den Menschen nicht bekannt, erst recht nicht einem Analphabeten auf der Arabischen Halbinsel.
2. Sogar die jüdischen Großgelehrten kannten die Bedeutung dieser Namen nicht und der Koran korrigierte sie und brachte Weisheit.
3. Um diese Namen und ihre Bedeutung zu kennen, hätte man ein umfassendes Wissen der ägyptischen Hieroglyphen haben sowie alle semitischen Sprachen und deren Etymologie kennen müssen.
Wir sehen also, dass dieser Punkt ein weiterer Aspekt ist, welcher die göttliche Herkunft des Korans untermauert.
1
al ism al 3djemi muffasirin Bil Quran dr fä abderaouf sa3d
*2 wahrig frmedwortlexikon
*3
Tafsir Al Wasset al tantawi sure 40 Vers 36
*4
(Vergote 1959;Kittchen 1962; Stigers 1976

Der nicht-arabische Name im Koran erklärt

Der nicht-arabische Name im Koran erklärt

Eine der vielen faszinierenden Punkte im Koran, welche auf seinen göttlichen Ursprung deuten, ist die Verwendung von Wörtern und die Erklärung von diesen Ausdrücken im jeweiligen Kontext.

Es gibt im Koran über 60 Namen, die nicht arabischen Ursprungs sind und aus der Ursprungssprache in die arabische übertragen und vokalisiert wurden, damit es für die Menschen möglich war, diese auszusprechen.

Darüber hinaus hat der Koran eine unnachahmliche Methodik diese Namen wiederzugeben und zugleich die Bedeutung dieses Namens im gleichen Kontext zu erklären, sprich im gleichen Vers auf seine ursprüngliche Bedeutung zurückzuführen.

Im Koran kommen u.a Namen altägyptischen, hebräischen, griechischen und aramäischen Ursprungs vor, welche bei ihrem Vorkommen in ihrer Ursprungssprache erklärt werden.

Entweder war der Prophet Mohammed (welcher ein Analphabet war) so wissend, dass er all diese Sprachen (sogar bis dahin nicht gesprochen Sprachen) beherrschte sowie deren Etymologie, also Wortabstammungen, oder es ist die Offenbarung Gottes.

Anhand von einigen Beispielen werden wir dies nun genauer erklären, damit sich ein vollständiges Bild ergibt und man das Gesagte besser nachvollziehen kann.

Abraham
Der Name Abrahams ist hebräischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „der Vater der vielen Völker“ bzw. einer Menge. [Auszug aus Wiktionary biblischer Vorname, der vom hebräischen Namen אַבְרָהָם (CHA: ʾavrāhām)]

Nachdem wir gesehen haben, was Abraham bedeutet, nämlich der Vater der vielen Völker, schauen wir wie der Koran den Namen in seinem Vorkommen erklärt.

In der zweiten Sure, Al-Baqara, heißt es:

Und (gedenkt,) als Ibrāhīm von seinem Herrn mit Worten geprüft wurde, da befolgte er sie. Er (Allah) sagte: „Ich will dich zu einem [Imam] Vorbild für die Menschen machen.“

Hier können wir also sehr gut sehen, dass das Wort Abraham, welches Vater der vielen Völker bedeutet, im Vers auf seine Ursprungsbedeutung zurückgeführt wird, ohne den Inhalt der Geschichte, die erzählt wird, in geringster Weise zu unterbrechen. Es ist ein Fluss dieser eloquenten Erzählung, welche neben ihre Rhetorik durch ihre geschichtliche und sprachliche Genauigkeit triumphiert.

Zur Wiederholung: Imam bzw. Vorbild für die Menschen ist in der Bedeutung das gleiche wie Vater vieler Völker, weil der Vater wie ein Vorbild, sprich Führer (Familienoberhaupt) vorangeht.

Ismail
Ismael (hebräisch יִשְׁמָעֵאל jischmaʿel, „Gott (er)hört“, arabisch إسماعيل Ismāʿīl),

Und (gedenkt,) als Ibrāhīm die Grundmauern des Hauses errichtete, zusammen mit Ismāʿīl, (da beteten sie): ‚Unser Herr, nimm (es) von uns an. Du bist ja der Allhörende und Allwissende.‘“

Isḥāq
Der Name Ishaq also Issaak bedeutet

Isaak (hebr.: יִצְחָק yiṣḥāq

Gott hat (jemanden) zum Lachen gebracht)

Im Koran heißt es in Sure Nr.11:

„Seine Frau stand dabei. Sie lachte, und da verkündeten Wir ihr Isḥāq, und nach Isḥāq Yaʿqūb.“

Das Bemerkenswerte an diesem Vers; es wird neben der Bedeutung des Namens Isaak, das Gott jemanden zum Lachen brachte, zugleich die Bedeutung des Namens Jakob wiedergegeben, was so viel wie „und danach“ bedeutet bzw. dahinter. Darauffolgend wird hier das Wort „nach“ , sprich „nachkommend“, welches das Wort Ferse wiederspiegelt, weil sie den hinteren Teil des Fußes widerspiegelt.

Die hebräische Ursprungsform יַעֲקֹב Jaʿakow wurzelt etymologisch in dem hebräischen Wort עָקֵב akew ‚Ferse‘. Somit bedeutet der Name etwa „Fersenhalter“.

Zakariyyā
Herkunft:

Der Name wurde der Bibel entnommen. Ζαχαρίας (Zacharías) → grc ist die altgriechische Form vom hebräischen Namen זְכַרְיָה(CHA: zecharyāh) (Sacharja, Sekarja) mit den Bedeutungen ‚Jahwe hat sich erinnert‘ und ‚der Herr gedenkt seiner‘.

So heißt es in der Sure 19 Maria im 2. Vers:

„(Diese Verse sind) zum Gedenken an die Barmherzigkeit deines Herrn zu Seinem Diener Zakariyyā.“

Hier können wir sehen, dass die Bedeutung des Namens Zakariyya in dem Koranvers genau wiedergegeben wird.

Moses
Im folgenden Absatz der Website Bibelodysee sehen wir, dass Moses Name aus dem Altägyptischen kommt und in Verbindung gebracht wird mit „Neugeborener“, sprich Sohn, wie es in jedem antiken Bibelwörterbuch festgehalten wurde.

„Here is where Egypt comes into the picture. Open the pages of almost any recent Bible dictionary, Exodus commentary, or biblical reference work and you will likely find the name Moses linked to the Egyptian verb ms/msi (“to give birth”) or the related noun ms (“child,” “son”).“1

In diesem Koranvers sehen wir die Verbindung zwischen Moses und dem Namen Sohn. Der Koran beschreibt die Namensgebung und gibt dabei die Geschichte des Moses im Kindesalter wieder und wie Pharao und seine Gattin ihn aufnahmen.

Die Frau Firʿauns sagte: „(Er wird) für mich und dich ein Grund zur Freude sein. Tötet ihn nicht. Vielleicht nützt er uns oder wir nehmen ihn als Kind (Sohn) an.“ Dabei merkten sie nicht, was sie taten. [Sure 28 – Al Qasas]

Hier kann man sehen wie das koranische Narrativ dieses geschichtliche Ereignis in einem Fluss wiedergibt und dabei auch den Namen Moses erwähnt „als Kind“ bzw. Neugeborenen ,weil er genau das zu dieser Zeit war.

Abschließend:

Man kann anhand dieser wenigen Beispiele erkennen, das eine Systematik dahinter steckt, da jedesmal wenn ein nichtarabischer Name im Koran erwähnt wird, dieser im jeweiligen Vers mit seiner Ursprungsbedeutung erklärt wird. Hier erkennen wir ein klares Muster, welches ein rhetorisches und wissenschaftliches ist, weil ohne den Hauch von Einbußen in der eloquenten Erzählung der Geschichte, diese geschichtliche und sprachliche Wahrheit wiedergegeben wird.

Quellen:

Für die Namen: Wiktionary https://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Hauptseite

Dr.Fä Raouf Sa’de „Der nicht arabische Begriff erklärt durch den Koran“

1 https://www.bibleodyssey.org/en/people/related-articles/was-moses-name-egyptian